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Portrait von Simone de Beauvoir

MIND FIST · PERSONENAKTE

Simone de Beauvoir

1908–1986 · PARIS

Simone de Beauvoir verband Existenzphilosophie mit der konkreten Frage, wie Freiheit unter sozialen Bedingungen gelebt werden kann. Sie schrieb Romane, Essays und Erinnerungen – und veränderte mit Das andere Geschlecht die feministische Debatte weit über Frankreich hinaus.

WICHTIGE STATIONEN

  • Studierte Philosophie in Paris und bestand 1929 die Agrégation; in dieser Zeit lernte sie Jean-Paul Sartre kennen.
  • Arbeitete zunächst als Lehrerin, bevor sie sich ab den 1940er Jahren ganz dem Schreiben widmete.
  • Gehörte 1945 zu den Gründungsmitgliedern der Zeitschrift Les Temps modernes und engagierte sich später öffentlich in politischen und feministischen Auseinandersetzungen.

WERKE

DAS ANDERE GESCHLECHT
Die grundlegende Untersuchung darüber, wie Frauen gesellschaftlich zum Anderen gemacht werden.
FÜR EINE MORAL DER DOPPELSINNIGKEIT
Ein kompakter Entwurf existentialistischer Ethik unter realen, widersprüchlichen Bedingungen.
DIE MANDARINS VON PARIS
Ein Roman über Intellektuelle, Politik und Beziehungen im Frankreich der Nachkriegszeit.
MEMOIREN EINER TOCHTER AUS GUTEM HAUSE
Der erste Band ihrer autobiografischen Arbeiten.

WO BEGINNEN?

Wenn Sie anfangen möchten: Entscheiden Sie, ob Sie Beauvoir zuerst als Philosophin, Erzählerin oder genaue Beobachterin ihres eigenen Lebens kennenlernen wollen.

  • Für eine Moral der Doppelsinnigkeit – der kürzere philosophische Einstieg.
  • Das andere Geschlecht, Einleitung und Schluss – bevor Sie sich in die beiden Bände begeben.
  • Memoiren einer Tochter aus gutem Hause – persönlich, anschaulich und historisch aufschlussreich.

WARUM HEUTE?

Beauvoir zeigt, dass Freiheit nie im leeren Raum stattfindet. Körper, Rollen, Macht und die Entscheidungen anderer gehören zur Situation – und entheben trotzdem nicht vollständig von eigener Verantwortung.

ZUFALLSWEISHEIT

WEISHEIT WIRD ERMITTELT.

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